Menschenhandel im Ruhrgebiet aufgeflogen: Schleuser zwangen 263 Frauen zur Prostitution Panorama
Bochum (dpa/lnw). Einer der größten Fälle von Menschenhandel und Zuhälterei im Ruhrgebiet ist am Montag in Bochum bekannt geworden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen 233 Beschuldigte aus Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern. Insgesamt soll die Bande 263 osteuropäische Frauen nach Deutschland eingeschleust und in Revierbordellen zur Prostitution gezwungen haben. Mehrere der Frauen seien minderjährig. Als Hauptbeschuldigte gelten ein 32- jähriger Türke, der sich Anfang Mai vor dem Gericht verantworten muss, und eine 25-jährige Frau aus der Ukraine.
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