"Touristenklasse-Syndrom":: Airlines raten zu Bewegung an Bord Panorama
Frankfurt/Main (dpa). Wenn die Tragflächen durch die Wolken gleiten, denken viele Passagiere schon an Urlaub und Entspannung - aber kaum an ihre Adern. Der Tod vor allem einer 28 Jahre alten Britin im vergangenen Oktober nach einem 20-Stunden-Trip von Sydney nach London hat Fernreisende jedoch aufgeschreckt: Gibt es ein gefährliches "Touristenklasse-Syndrom"? Mediziner warnen, beengtes Dauersitzen könne zu Blutgerinnseln in den Venen der Beine führen. Ob in Flugzeugen und vor allem in preiswerten Sitzreihen tatsächlich ein größeres Risiko besteht, ist allerdings umstritten. Mehrere Airlines gehen in die Offensive und raten zu Bewegung an Bord.
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